Bist du selbstbewusst?

Das es gar nicht so einfach ist, immer selbstbewusst zu sein, dass weiß wohl jeder von uns. Oft kommt man in Situationen, wo man nicht so wirklich weiß wie man sich verhalten soll, was man sagen soll oder wie man reagieren soll. Man möchte schlagfertig und selbstsicher reagieren und dann hindert einen irgendwas. Ich bin ein Mensch der sich immer viel zu viele Gedanken macht. Ich mache mich selber kaputt und mache mir selber Stress und Druck mit meinen Gedanken, was total unnötig ist.

Wenn zum Beispiel mich jemand anschaut, frage ich mich manchmal noch Tage später: warum hat der jetzt so geguckt? Was hat der gedacht? Kann der mich nicht leiden? Findet der mich hässlich? Ist mein Kleidungsstil zu auffällig? Findet der mich zu dick? War meine Frisur unpassend oder meine schminke?

Oder wenn jemand was zu mir sagt, fällt mir meist Tage später ein, wie ich hätte besser reagieren können oder was ich hätte schlagfertiges antworten können.

Na erkennt ihr euch in manchen wieder?

So sah es jahrelang in meinem Kopf aus. Und das ist echt anstrengend! Ständig diese Gedanken was andere von mir halten und diese selbst Zweifel. Wie eine gute Freundin von mir sagte:“Wer sind überhaupt diese anderen? Kennt man die? Ist es wichtig was die denken?“

Ich sage NEIN.

Oft wirke ich selbstbewusst obwohl ich es nicht war. Oft überspielt das gespielte Selbstbewusstsein nur meine Unsicherheit. Doch mittlerweile bin ich gereift und stärker. Ich habe echtes, richtiges Selbstbewusstsein in mir drin gefunden. Es war immer da. Es lag nur vergraben unter Enttäuschungen, Beleidigungen, falschen Freunden, schlechten Entscheidungen. Ich habe es aus gegraben.

Ich bin stark. Ich bin schön. Ich bin intelligent. Ich habe es verdient glücklich zu sein. Ich bin wie ich bin.

Wenn du das anders siehst, dann läuft bei dir was falsch, nicht bei mir. Eigenlob stinkt nicht immer. Lass dir doch nicht von anderen vorschreiben, wie du zu sein hast, wie du dich kleiden sollst, wie du aussehen sollst, wie du reden sollst. Sei einfach du. Sei stolz drauf. Guck dich an, wie schön du bist. Fang an stolz auf dich zu sein.

Selbstbewusstsein und eingebildet sein, sind zweierlei. Genauso wie Egoismus und ‚an sich denken‘. Es ist so wichtig, an sich selbst zu denken. Auch mal nein sagen und nicht versuchen, es allen und jedem recht zu machen. Viel zu oft ging es mir schlecht und trotzdem habe ich nur geschaut das es anderen gut geht.

Ich hab viel schlimmes erlebt, ich wurde belogen und betrogen. Wurde von Menschen hintergangen, denen ich vertraut habe. Ich wurde beleidigt und gedemütigt. Ich wurde als blondes Dummchen hingestellt. Ich wurde verletzt.

Viel zu oft habe ich Sachen getan, die ich eigentlich gar nicht wollte. Nur um vielleicht jemanden zu beeindrucken oder zu imponieren, um nicht negativ auf zu fallen. Schluss damit. Ich sage nein.

Aber ich lasse mich nicht davon runter ziehen. Ich bin daran gewachsen. Es wird immer wieder Menschen geben, die falsch handeln. Sei nicht nachtragend oder böse. Sie wissen es vielleicht nicht besser. Sei du selbst. Sei mutig und freundlich.

Auch meine Krankheit, kann mich nicht brechen. All die Schmerzen, Medikamente die meinen Körper verändern, Operationen, Narben, Ängste… Ich sage Nein.. Ich bestimme mein Leben und sonst niemand.

Es gibt Gründe wofür es sich zu kämpfen lohnt. Und der wichtigste Grund, ist man selbst.

Also geh raus in die Welt und zeige dich, so wie du bist. Scheiß drauf was andere sagen oder denken. Sei du selbst. Denn so wirst du Menschen finden, die dich aufrichtig mögen, weil du bist, wer du bist.

Die einzige Person, der du gefallen musst, bist du selbst. Liebe dich selbst, dann kannst du auch andere lieben.

Soo und jetzt genug der weisen Sprüche, denn auch ich bin mir ab und zu, noch unsicher 😉

Eure Kiki

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Mein Heiratsantrag

Lange, lange ists her. Lange habt ihr nichts von mir gehört. Es ist so viel passiert in den vergangenen Monaten. Ich bin jetzt verlobt, lag dreimal im Krankenhaus, wurde operiert, war in Lebensgefahr, war in Kroatien und habe mich von 9 Paar Schuhen getrennt. Aber langsam ich erzähl euch eins nach dem anderen

Dieses Jahr am Valentinstag, wurde mir die Frage aller Fragen gestellt. Und meine Antwort : na endlich.

Wer mich kennt, der weiß dass ich schon länger mit einem Antrag gerechnet habe und jedes mal ein bisschen enttäuscht war, als dann doch nichts passierte. Das wir heiraten wollen steht eh schon längst fest, nur fehlte diese entscheidende Frage.

Ich bin Jungfrau von Sternzeichen und ich plane gern. Deswegen habe ich auch einen Plan in meinem Kopf wie mein Heiratsantrag sein soll: Ich seh toll aus, trage ein schönes Kleid, Haare gestylt und geschminkt. Er kommt im schwarzen Anzug, mit einem riesen Strauß roten Rosen (am besten kommt er aufm Pferd), kniet sich hin, präsentiert den Ring und fragt dann.

Der Valentinstag verlief relativ unspektakulär. Ich hatte frei und war den ganzen Tag mit dem Haushalt beschäftigt und mein liebster war den ganzen Tag arbeiten. Als er von der Arbeit kam, waren wir bei meiner lieben Schwiegermutter zu Besuch, da sie am 14.02 Geburtstag hat.

Natürlich hab ich einen Strauß Blumen bekommen. Und auch ein paar goldene Ohrringe (Kreolen). Natürlich hab ich mich riesig über die Ohrringe gefreut aber trotzdem war ich mal wieder ein bisschen enttäuscht, dass ich schon wieder keinen Antrag bekommen habe.

Seit für uns klar war, dass wir heiraten, hab ich an jedem besonderen Tag, wie zb Weihnachten, Silvester, Geburtstag mit einem Antrag gerechnet. Dementsprechend habe ich mich aufgebrezelt und in meinem Kopf schon alle möglichen Szenarien durch gespielt.

Wir sitzen also bei Schwiegermutter, trinken und quatschen. Ich präsentiere meine neuen Ohrringe und denk mir insgeheim : ja hübsch aber leider das falsche Schmuckstück. Am frühen Abend waren wir wieder zuhause und mir wurde langsam klar, dass wieder ein „besonderer“ Tag dahin geht ohne Antrag.

Dadurch das wir vergessen hatten einen Tisch in einem Restaurant zu reservieren, entschlossen wir uns dazu Pizza zu holen. Am Valentinstag noch irgendwo einen Tisch zu ergattern, ohne Reservierung ist einfach ein Ding der Unmöglichkeit. Pizza macht mich eigentlich immer glücklich.

Mein liebster ging also los Pizza holen, während ich schonmal meinen Pyjama anzog und mich abschminkte.

In dem Moment dachte ich mir: Kiki, für heute kannst du nicht nur dich sondern auch den Antrag abschminken.

So saßen wir auf der Couch, ich im Pyjama und er im Jogging Anzug und aßen Pizza. Natürlich bemerkte er, dass ich irgendwie geknickt war. Offen und ehrlich wie ich bin sagte ich ihm auch warum. Seine Antwort, ich soll nicht traurig sein, mein Moment kommt noch, konnte mich auch nicht trösten.

Also ging ich in die Küche um die Pizza Kartons abzustellen und noch den Abwasch zu machen. Pipi in den Augen vor Enttäuschung.

Er sagte : Kiki

Ich sagte: jetzt nicht

Er: Kiki

Ich: JETZT NICHT

Er: Kiki

Ich: NEIN (schon voll genervt)

Ich Spüle, ungeschminkt, im Pyjama

Er tipst mir auf die Schulter

Er: Dreh dich doch mal um

Ich: Boar was denn?! (voll genervt)

Er kniet in der Küche auf dem Boden, in Jogging Anzug und hält mir ein kleines Schmuck Kästchen entgegen (geschlossen)

Er: Willst du meine Frau werden? (am schwitzen, mit zittriger Stimme)

Ich: Ist jetzt nicht dein Ernst?! Willst du mich verarschen?

In dem Moment dachte ich, dass wäre ein Scherz und wenn ich die kleine Schachtel öffnen würde, würde mir ein Käfer entgegen springen. Da wir öfters online solche Videos gesehen haben und uns drüber lustig gemacht haben.

Er steht auf

Er : Nein, ich meine es ernst

Ich gucke skeptisch und Dreh erstmal das Spülwasser ab.

Er: Sag was

Ich: Das ist ein Witz oder?!

Er öffnet (endlich) das Schmuck Döschen, ich sehe den Ring und begreife „oh fuck der meint das ernst, das ist es. Das ist es jetzt. Das ist der Moment wo ich solange drauf gewartet hab. Das ist mein Antrag. So.. Im pyjama… Mit Pizza Resten zwischen den Zähnen“

Ich: Ja, endlich.

Wir glücklich.

Mein erstes Fotoshooting in Wien

Vergangenen Freitag hatte ich mein erstes Fotoshooting hier in Wien. Ich wollte gerne neue Bilder für meine Instagram Seite und den Blog haben.

Ich war etwas aufgeregt und wusste auch nicht wirklich was ich anziehen sollte. Die Liebe Tina, die mich fotografiert hat, hat mich zuhause abgeholt und mit mir zusammen Outfits zusammen gestellt.

Zum Glück kennt sich Tina gut aus und kennt auch schöne Plätze zum Fotografieren.

Ich wusste erst nicht wie ich stehen oder gucken sollte aber Tina http://www.instagram.com/voila_valentina hat mir meine Angst genommen. Total professionell ausgerüstet, mit der neuesten Olympus Pen E-PL8 Camera, hat sie mich langsam dran gewöhnt. Mir gezeigt wie ich posen kann und wie ich einen entspannten Gesichtsausdruck hinbekomme.

An dem Tag war es wirklich eiskalt. Nach einiger Zeit konnte ich kaum mein Gesicht spüren.

Tina hat wirklich die ganze Zeit darauf geachtet, dass ich gut aussehe und sie das beste aus mir raus holen kann.

Wir haben am Schmetterlingshaus fotografiert, ebenso am Albertina und an der Hofburg. Alles in Wien im 1 Bezirk.

Natürlich hatten wir den ein oder anderen Zuschauer. Ziel war es, einfach möglichst natürliche Bilder von mir zu machen.

Mein neuer Hut den ich zu Weihnachten geschenkt bekommen habe, eignete sich auch super für Bilder. Die gefallen mir sehr gut und erinnern mich an die 50er Jahre

Ein paar Bilder hat die Liebe Tina http://www.instagram.com/voila_valentina auch für mich bearbeitet.

Wir hatten wirklich einen tollen Tag und mega viel Spaß. Auch ich wurde mit der Zeit immer lockerer, wie man auch auf den Bildern sieht. Wenn ihr also mal Lust auf ein Fotoshooting in Wien habt, dann meldet euch bei der lieben Tina über http://www.instagram.com/voila_valentina oder bei mir und ich vermittel dann den Kontakt weiter.

Danke Tina, dass du so schöne Bilder von mir gemacht hast, dir so viel Zeit für mich genommen hast und dass du mich super beraten hast. Es war wirklich ein tolles Erlebnis, welches wir hoffentlich bald wiederholen…

Tausend Herzchen für dich❤️

Mehr Bilder vom Shooting seht ihr dann auf meiner Instagram Seite http://www.instagram.com/Viennagirl.kiki

Habt ihr auch schon mal ein Fotoshooting gemacht? Wie gefallen euch meine Bilder? Hinterlasst mir gerne einen Kommentar 😘❤️

Liebe Grüße euer Viennagirl

Manolo Blahnik

Er selbst bezeichnet sich als Schuster. Doch er ist viel mehr als das. Ein Künstler, Designer, einer der bedeutendsten Modeschöpfer unserer Zeit. Millionen von Frauen vergöttern ihn.

Manolo Blahnik wurde als Manuel Blahnik Rodriguez, am 27 November 1942 in Santa Cruz de Palma (kanarische Inseln) geboren. Der Sohn, einer spanischen Mutter und eines Tschechischen Vaters, wuchs dort in Santa Cruz, auf einer Bananenplantage auf, welche er selbst als Paradies bezeichnet.

Als Kind, fing er gerne Eidechsen und bastelte für diese, aus Bonbon Papier Schuhe. Daher kommt auch der Name seiner 2017 erschienenen Dokumentation.

Manolo Blahnik – The Boy who made Shoes for Lizards

Für meine Recherche, habe ich mir diese Dokumentation angesehen und bin wirklich begeistert. Lolo, wie ihn seine Freunde und Familie nennen, ist so sympathisch und authentisch. Man merkt richtig wie er mit Leidenschaft bei der Sache ist. Man sieht wie es ihn glücklich macht.

Manolo Blahnik interessierte sich schon früh für Mode. So kaufte er von seinem Taschengeld Modemagazine wie zb Vogue. Das ist wohl sehr ungewöhnlich für einen jungen Bub.

Im Alter von 14 Jahren besuchte er eine Schule in Genf, wo er Jura und Politik studierte. Schon bald wechselte er sein Studium in Literatur und Architektur.

Ab 1965 studierte er, in der großen Mode Metropole Paris, Kunst. Dort arbeitete er auch in einem Antiquitätengeschäft.

1971 brach er sein Studium ab und zog nach London. Dort arbeitete er für die italienische Vogue. Durch diesen Job lernte er auch Diana Vreeland, die ehemalige Chefredakteurin der amerikanischen Vogue, kennen. Er zeigte ihr erste Mode Entwürfe und Diana Vreeland war sofort begeistert. Sie ermunterte ihn, er solle sich auf das Design der Schuhe konzentrieren.

In den 70er Jahren entwarf er eine eigene Kollektion für Bloomingdale’s. 1973 eröffnete er sein erstes Geschäft in Chelsea London.

Und 1974 war er als erster Mann auf dem Cover der britischen Vogue zu sehen.

Als 1977 Bianca Jagger, zu ihrer Geburtstagsfeier, im legendären Club Studio 54, in New York, Manolo Blahnik trug, hatte er seinen großen Durchbruch.

1979 eröffnete er in New York auf der Madison Avenue, seine Boutique, womit er sich endgültig etablierte. Viele namhafte Designer, die auf der Suche waren, für passende Schuhe für ihre Modenschauen, griffen auf ihn zurück. Oskar de la Renta, Calvin Klein, John Galliano.

Für den 2006 erschienen Film ‚Marie Antoinette‘, entwarf Manolo Blahnik 23 Paar Schuhe. Der Film bekam sogar den Oskar in der Rubrik Costume Design.

Dank der Serie ‚Sex and and the City‘, mit Sarah Jessica Parker in der Hauptrolle, weiß heutzutage jedes Kind was Manolos sind.

Seine Schuh – Kreationen sind wegen der hohen Preise und ihrer Exklusivität vor allem bei Damen der High Society beliebt. Sein Markenzeichen sind nicht nur hohe Absätze, sondern auch ein ausgefallenes Design und der Mix verschiedener Materialien.

Bei einem Interview mit der ‚Welt‘ gibt Manolo Blahnik, Einblicke in seine Welt. Nachzulesen ist das ganze Interview unter http://www.welt.de

Welt: Was ist mit flachen Schuhen bei Frauen?

Manolo: Ballerinas zum Beispiel, ja. Die finde ich toll. Ich meine, das ist wunderbar. Aber es ist viel schwieriger, mit flachen Schuhen Weiblichkeit zum Ausdruck zu bringen als mit High Heels. Bei High Heels ist es einfach direkt da. Wumm! Man zieht sie an und hat automatisch einen anderen Gang. Ich habe früher immer gesagt: High Heels haben etwas theatralisches, man kauft sie und verwandelt sich in jemand anderes. Bei flachen Schuhen muss man das selbst leisten, das ist viel schwieriger.

Welt: Besitzen Sie von jedem Schuh, den Sie entworfen haben, noch ein Paar?

Manolo: Nein, kein Paar. Nur einen. Immer dieselbe Größe – 37,5- denn das ist das Modell, das wir immer in den Fabriken haben.

Welt: Sie sind ja ein überaus kultivierter Mensch, ihre Schuhe sind Kunstwerke. Irritiert es Sie, dass Sie ausgerechnet mit der Serie „Sex and the City“ berühmt wurden?

Manolo: Das totale Gegenteil von mir. Es ist einfach passiert, ich habe das nicht forciert. Aber es war toll, denn so haben wir Menschen angesprochen, mit denen wir früher nie in Berührung gekommen wären. Das war verrückt. Ich bin dieser jungen Frau Miss Parker, dankbar. Aber ich habe nicht viele Folgen gesehen. Nur ein paar von denen, die sie mir geschickt haben, in denen ich vorkam.

Welt: Wie viele Paar Schuhe haben Sie entworfen, alles in allem?

Manolo: Das weiß ich nicht. Interessiert mich auch nicht. Vielleicht so um die 30.000 Paar.

Welt: Sie fertigen jeden Prototypen selbst an. Wie lange dauert das?

Manolo: Das zieht sich über sechs, sieben Monate, wenn man gute Arbeit leisten will.

Heute lebt Manolo Blahnik in Mailand und in Bath (England) und arbeitet in London. Er lebt allein und kann keine Leute in seiner Wohnung ertragen. Er ist gerne Einzelgänger. Seine Schuhe sind sein Leben, wobei er besonders auf Qualität des Materials, den technischen Aspekt und die Fertigung achtet.

Seine Dokumentation wird durch viele Statements von Branchen Kennern begleitet wie zb Rihanna, Anna Winokur, Naomi Campbell, David Bailey, Paloma Picasso, Isabelli Fontana, Eva Herzigova oder John Galliano.

Ein besonderer Mann, mit einem außergewöhnlichen Talent. Sympathisch, authentisch, ehrlich.

Ich bin stolz ein Paar Manolo Blahnik zu besitzen. Und jetzt weiß ich sie noch mehr zu schätzen, weil ich weiß, wie viel Liebe und Leidenschaft in ihnen stecken.

Hat euch mein Beitrag gefallen? Dann lasst gerne einen Kommentar da😘

Wenn Träume wahr werden

Letztes Weihnachten hat sich ein Traum von mir erfüllt. Ich habe ein paar Manolo Blahnik Hangisi Pumps in Royal Blau geschenkt bekommen.

Ja, richtig. Schuhe. Mein Traum war dieses Paar Schuhe. Seit über 10 Jahren, träume ich von diesem Paar Schuhe.

Damit ihr es vielleicht ein bisschen nach vollziehen könnt, was es für mich bedeutet, endlich diese wunderschönen Schuhe mein eigen nennen zu können, will ich es euch erklären.

Zum ersten Mal hörte ich von Manolo Blahnik, ein spanischer Schuh – Designer, in meiner Lieblingsserie Sex and the City.

Die Serie Sex and the City spielte von 1998 bis 2004 im amerikanischen Fernsehen. Am 18 September 2001 lief die deutschsprachige Erstausstrahlung auf Pro7. Basierend auf dem Buch von Candace Bushnell und produziert durch HBO (Home Office Box) einem amerikanischen Fernsehprogramm Anbieter.

Ich war sofort fasziniert von den 4 selbstbewussten New Yorker Single Ladys. Samantha Jones, Miranda Hobbes, Charlotte York und Carrie Bradshaw redeten ohne jedes Tabu über Sex, bei einem Cosmopolitan in den trendigsten New Yorker Bars und das in den tollsten Designer Klamotten. Ich verfolgte jede Serie. Auch heute noch schaue ich mir gerne die alten Serien auf DVD an.

In der Serie wurde schon öfters Manolo Blahnik erwähnt. Und es waren auch alles tolle Schuhe. Doch mein Traum Paar, sah ich das erste mal 2008 als Sex and the City der Film in den Kino’s lief.

Da waren sie. Meine Vorstellung von dem perfekten Schuh… Die royal blauen Manolo Blahnik Modell Hangisi.

Und für Carrie Bradshaw, mein heimliches Vorbild, waren sie auch mehr als nur ein Paar Schuhe. Mit ihnen machte John James Preston alias Mr. Big, ihr einen Heiratsantrag. Und sie heiratete in diesen schönen Schuhen.

Da war es um mich geschehen. Als ich Schauspielerin Sarah Jessica Parker so sah, wollte ich diese Schuhe haben…

10 Jahre später träumt die kleine Kiki immer noch von diesen Schuhen. All die Jahre sind sie mir nicht aus dem Kopf gegangen. Doch nie waren sie erschwinglich für mich gewesen.

Doch Weihnachten 2017 sollte dieser Traum für mich wahr werden. Mein Freund schenkte mir diese Traum-Schuhe. Endlich waren sie meins. Ich konnte mein Glück kaum fassen.

„Ich hatte immer eine Vorliebe für glänzende Accessoires, also haben wir mit dieser schönen verzierten Schnalle, die ich in Italien gefunden habe, einen Court-Schuh kreiert. Der ganze Schuh wurde von Napoleon I, Josephine und Pauline Bonaparte inspiriert.“ Zitat- Manolo Blahnik

Den Moment zu beschreiben, als mein Traum wahr wurde, fehlen mir die Worte, deswegen habe ich dieses Video für euch eingefügt. Kein Filter, keine Retusche. Einfach ich. Glücklich.

Könnt ihr meine Freude verstehen? Habt ihr auch einen besonderen Traum? Hinterlasst mir gerne ein Kommentar ❤️

Weitere Infos über die Schuhe und den Designer Manolo Blahnik erfahrt ihr in meinem nächsten Blog Beitrag. Wenn ihr immer auf dem laufenden sein wollt, trägt euch gerne für meinen Newsletter ein.

Weil Träume wahr werden…

Bibidi Babedi Boo 🧚

Eure Kiki

Wie ich zu Viennagirl wurde

Alles begann im November 2014. Ich arbeitete damals in einem Hotelrestaurant in Geilenkirchen. Viele unserer Hotelgäste waren Männer auf Montage, die auch jeden Abend bei uns aßen und tranken oder einfach nur den Abend an der Bar verbrachten. Eine Gruppe von Monteuren war schon weit mehr als ein halbes Jahr, zu Gast in unserem Hause. Und so lernte man sich mit der Zeit besser kennen.

Am letzten November Wochenende nahmen wir mit unserem Restaurant am örtlichen Weihnachtsmarkt teil. Ich verkaufte fleißig Glühwein und unsere Montage Gruppe kam vorbei. Doch diesmal hatten sie einen neuen Kollegen dabei. Da war er.. Stand vor mir, grinste und sagte nur: hi ich bin M.

Irgendwas fesselte mich an ihm… Am gleichen Abend nach Feierabend gingen wir noch mit einer Freundin von mir in die Dorfkneipe. Wir tranken und quatschen die ganze Nacht. So ging das dann Wochenende, für Wochenende.

Wir flirteten beide aber irgendwie passierte nichts. Im April 2015 dann nahm ich mein Herz in die Hand und all meinen Mut zusammen und küsste ihn einfach.

Seitdem waren wir unzertrennlich, sahen uns jeden Tag. Im August verbrachten wir unseren ersten gemeinsamen Urlaub in Kroatien.

Bis der Tag x kam, an dem seine Montage beendet war und er zurück nach Wien Österreich , seiner Heimat, sollte.

Ich weiß es noch als wäre es gestern gewesen. Es war am 5 Oktober 2015 als er mit seinen Kollegen zurück nach Wien fuhr.

Ich war so unendlich traurig weil ich dachte dass wir uns nie wieder sehen würden. Es war mir bis dahin nie wirklich bewusst, aber in dem Moment erst, begriff ich erst das es Liebe war.

Zum Glück kam alles anders und ihm lag auch etwas an mir. Wir führten nun eine Fernbeziehung. Wir sahen uns immer für ein Wochenende pro Monat. Es war eine harte Zeit, voller Zweifel, Ängste und Einsamkeit.

Irgendwann wollte ich einfach nicht mehr. Ich wollte ihn ganz oder gar nicht. Die Zeit der Entfernung zwischen uns tat einfach zu weh. Und so beschlossen wir Ende 2016 das wir zusammen ziehen würden.

Ich kündigte meinen Job im Hotelrestaurant und meine Wohnung. In der Zwischenzeit renovierte M. seine Junggesellen-Wohnung und baute ein schönes „Nest“ für uns.

Am 1 Juli 2017 ging es dann endlich los. Mit all meinem hab und gut, in einem Lieferwagen verstaut, fuhren wir Richtung Wien.

Es zerreißt mir immer noch das Herz, wenn ich an den Moment des Abschieds denke. Meine Freunde, meine Oma, meine Mama, mein Papa, meine beste Freundin, meine Cousine, mein Patenkind, meine Arbeitskollegen … Alle habe ich zurück gelassen für diesen einen Mann.

Oft habe ich mich gefragt, ob es die richtige Entscheidung war. Ein paar mal hatte ich kalte Füße vor dem Umzug und wollte die Beziehung beenden. Es war eine schwere Entscheidung. Aber jetzt, wo ich schon ein halbes Jahr hier in Wien bin, kann ich sagen das es richtig war.

Ich bin glücklich und mein Herz fühlt sich erfüllt an. Ich fühle mich endlich vollkommen. Endlich habe ich den einen Menschen gefunden, den ich mein Leben lang gesucht habe.

Ewig dein

Ewig mein

Ewig uns

M&K

10 Dinge über mich

Für den Anfang, habe ich mich dazu entschlossen, euch 10 Dinge über mich zu erzählen, welche nur sehr wenige Menschen über mich wissen. So habt ihr die Möglichkeit, mich ein wenig besser kennen zu lernen.

Also los geht’s mit

10 Fun Facts about me

1. Ich habe eine Schwäche für schöne Schuhe. Bis vor kurzem besaß ich 289 Paar Schuhe. Ja, richtig gelesen. 289 Paar. Mein Freund bestand darauf, dass wenn wir zusammen ziehen, ich auf 40 Paare reduziere. Na ja, was soll ich sagen… Es sind schon wesentlich weniger aber auch wesentlich mehr als 40…

2. Mein richtiger Name ist Kristina, Kiki ist nur mein Spitzname. Allerdings fühle ich mich nie angesprochen wenn jemand Kristina sagt.

3. Meine Lieblingsfarbe ist Pink und Glitzer (auch wenn mein Freund sagt das Glitzer keine Farbe ist)

4. Mein Sternzeichen ist Jungfrau und das meiste was man diesem Sternzeichen nachsagt, trifft auch auf mich zu.

5. Ich bin ein kleiner Monk. Ich bin perfektionistisch und vieles hat seinen bestimmten Platz oder Ablauf. Und wenn etwas nicht nach meiner Vorstellung läuft, kann ich schon mal zickig werden.

6. Ich hasse meine Haare. Ich hasse sie so sehr. Ich bin nie zufrieden mit ihnen. Nach langer Zeit, in der ich starke Medikamente nehmen musste, sind sie mir so doll ausgefallen. Ich hab richtig dünne Haare. Nichts hilft.. Ich habe schon hunderte Wundermittel versucht.

7. Ich bin ein sehr herzlicher und ehrlicher Mensch. Deswegen kann ich auch Leute nicht ausstehen, die lügen, klauen und betrügen. Ich hasse nichts mehr als Ungerechtigkeit. Meiner Meinung nach sollten alle Menschen viel freundlicher und herzlicher miteinander sein.

8. Ich bin ein kleiner Shopaholic. Ich lese monatlich die Zeitschrift ‚Vogue‘ und liebe Mode. Shopping is my Cardio – wohl auch der Grund dafür, dass mein Kleiderschrank schon so überfüllt ist, dass ich einen Teil vom Schrank meines Freundes in Beschlag genommen habe.

9. Ich liebe gutes Essen. Diät ist gar nichts für mich. Ich wiege lieber etwas mehr, aber esse wann und was ich will. Das ist Lebensqualität für mich. Jede Frau hat ihre Problemzonen aber deswegen auf Brathähnchen, Pizza oder Pasta verzichten? No way. #loveyourself

10. Ich habe für alles einen Plan. Und wenn ich alles sage, meine ich auch alles. Ich plane mein Leben, ein Jahr, eine Woche, einen Tag, jede Kleinigkeit wird geplant. Mein Freund liebt es diese Pläne zu durch kreuzen (er ist eher spontan) und amüsiert sich gerne über meine Reaktionen, wenn etwas nicht nach meinem Plan abläuft.

Jetzt habt ihr einen kleinen Einblick bekommen, wer hinter ‚Viennagirl‘ steckt. Ich hoffe mein erster Beitrag hat euch gefallen, lasst gerne einen Kommentar da😘